Bürgerinitiative Sauberes Frechen

Willkommen

bei der Bürgerinitiative Sauberes Frechen

Wir freuen uns, Sie auf unserer Webseite begrüßen zu dürfen. Wir sind eine aus der Frechener Bevölkerung heraus gebildete lnteressenvereinigung. Anlass ist das Vorhaben von der RWE Power, zukünftig im Kraftwerk Wachtberg die Mitverbrennung von Ersatzbrennstoffen ( auch Müll ) zu intensivieren und auszubauen.

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 26. Februar 2015 um 17:48:23 Uhr.

 

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RWE POWER verzichtet auf neue Anträge für Frechen und Berrenrath!
Am Freitagmorgen den 10.02.2012 hat RWE Power in einem Gespräch mit unseren Vertretern der Initiative, und des Bergamts Arnsberg mitgeteilt:
RWE-Power wird ab sofort keine weiteren Anträge für Mitverbrennung über die bisher existierenden bereits genehmigten Mengen und Stoffe stellen.

Das heißt für Berrenrath, dass hier zu den Hölzern der Klasse A3 auch die Verbrennung von A4 Hölzern genehmigt ist und auch bei der Verbrennung für weiteres Gift in der Umwelt sorgen, und auch weiterhin verbrannt werden!
Mündlich hat uns RWE-Power zugesagt, dass RWE auf die zukünftige Mitverbrennung von Hözern Klasse A4 in Berrenrath von sich aus verzichtet. Es sind aber noch zusätzlich zum Klärschlamm weitere Stoffe in Berrenrath endgenehmigt.
In Frechen ist nur die Höchstmenge bis zu Gesamt 260.000 T Klärschlamm genehmigt. Was RWE teilweise gar nicht ausnützen kann, da die Mengen fehlen. 2010 wurden (Quelle Bergbauamt Arnsberg) 190.000 T Klärschlamm mit 30% Trockenmasse mitverbrannt.

Problematisch ist natürlich im Moment die noch andauernde Mitverbrennung der Stoffe bis zum 31.12.2012.

Leider haben wir vergessen in der übergroßen Freude der Überraschung die Mengen zu hinterfragen. Dies holen wir aber nach!

Grundsätzlich kann RWE-Power auch zufrieden sein wenn es seine bisherigen genehmigten Mengen auch in den zukünftigen Jahren, (Gesetzgebung wird sich verschärfen was Ausnahmeregeleungen angeht) weiter verbrennen kann. Dies sind 600.000 T. Klärschlamm im Goldenberg Kraftwerk plus 200.000 t Papierschlämme pro Jahr
einige 100.000 T Klärschlamm in Berrenrath plus Hölzer und sonstiges, sowie 260.000 T Klärschlamm in Wachtberg Frechen.

Wir werden die Stoffe und die Mengen in der Mitvergrennung, sowie die Änderung der Gestzgebung bezüglich der Emissionen weiter beobachten.

Presseberichte hierzu unter: Links/Presse

 

Bedenken zu Ersatzbrennstoffen:

Die Art der verwendeten Ersatzbrennstoffe und die niedrigere Verbrennungstemperatur in eigentlich nicht für die Müllverbrennung geplanten Anlagen (Wirbelschichtfeuerung) lassen uns befürchten, dass in Zukunft Gifte wie Dioxine und Furane vermehrt in der Abluft sind, die sich aufgrund der pro Stunde umgesetzten sehr großen Mengen im Laufe der Zeit in der Umgebung anreichern werden. Von RWE-Power werden in allen Unterlagen und Veröffentlichungen nur Einzelmesswerte bekanntgegeben, die beruhigen sollen, da hier die Grenzwerte der 17. BImSchV (Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen) eingehalten werden. Es gibt in keinem Fall zugeordneten Angaben, welche Brennstoffe in welchen Mengen zur Zeit der Messung eingesetzt wurden und wie die Werte bei verschiedenen Brennstoffgemischen variieren. Da Dioxin-Messungen kostspielig und aufwändig sind, werden sie nur episodisch gemacht. Wann und bei welchem Ersatz-Brennstoff-Input die bisherigen Messungen gemacht wurden, ist nicht dokumentiert. Überschreitungen im Dauerbetrieb werden nicht bemerkt, sofern sie nicht zufällig an einem der drei Messtage pro Jahr stattfinden.
Die von RWE bisher angegebenen Werte können nicht wirklich beruhigen. Danach soll es keine relevante Steigerung durch die Mitverbrennung geben. Dies steht aber im Gegensatz zu den RWE-Emissionserklärungen für Ville-Berrenrath, wie sie beim Landesumweltamt veröffentlicht sind. Danach gibt es eine Dioxin/Furan-Steigerung um 150%, wenn man 2004 und 2008 vergleicht. http://www.gis.nrw.de/ims/ekatsmall2008/small/tabelle_anl.php?uvo=nein&ANLAGEN_ID=800/0002315/0004#karte
2004 war der angegebene Wert noch 9.

Außerdem beantragt RWE Ausnahmegenehmigungen von der 17. BImSchV für verschiedene Schadstoffe, weil der Einbau effektiver Filtertechnik „ finanziell nicht zumutbar“ sei. Genau diese Filtertechniken haben Müllverbrennungsanlagen, ihnen wird diese Technik „zugemutet“; dadurch sind ihre Emissionswerte viel besser. RWE bekommt hier einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Verbrennungsanlagen mit den Folgen einer unnötigen vermehrten gesundheitlichen Belastung der Bevölkerung. Für die Beseitigung des regionalen Abfalls sind die im Umkreis vorhandenen Anlagen mit guter Filtertechnik ausreichend. Die geplanten Kapazitäten sind nur durch zusätzlichen Abfall von außerhalb (andere Bundesländer, NL) in allen Verbrennungsanlagen zu erreichen.

 

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