Kraftwerk Ville-Berrenrath

Daten :
2 Wirbelschichtkessel (seit 1991), 5 Dampfturbinen, der Veredelungsbetrieb stellt ausschließlich Braunkohlestaub her.

Weitere Informationen bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohleveredlungsbetrieb_Ville/Berrenrath
Stand des Antragsverfahrens:
Im Augenblick läuft der Antrag für Berrenrath, die Versuchsgenehmigung zur Verbrennung von anderen Brennstoffen als Braunkohle und Klärschlamm in eine dauerhafte Genehmigung umzuwandeln und die Mengen an Ersatzbrennstoffen zu erhöhen.

Achtung: Wegen eines Formfehlers(!) beginnen die Auslegung, und der Widerspruch bezüglich Berrenrath von Neuem: Anfang März 4 Wochen Auslegung, danach 2 Wochen Widerspruchsmöglichkeit. Der neue Anhörung.stermin, bei dem
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eder, der Widerspruch eingelegt hat, zugetanen werden muss und Rederecht hat , ist am 18.5. 2011, voraussichtlich wie der im Bürgerhaus rth.

Beantragt als Ersatz für Braunkohle als Brennstoff sind in Berrenrath Klärschlamm, Flüssigbrennstoffe, "Bio"brennstoffe, verbrauchte Aktivkohlen,Spülwässer,Braunkohlenfaserholz, Rückstandskalk, Sekundärbrennstoffe, Altholz und Gärschlamm mit einem Anteil von bis zu 49, 7%.

Die Umsetzung folgender Mengen an Ersatzbrennstoffen wird beantragt:
Klärschlamm (10-60 Tonnen pro Stunde) Flüssigbrennstoffe aus der Aufbereitung von Ölen, Fetten und Emulsionen sowie aus der Düngemittelherstellung und anderen nicht spezifizierten chemischen Prozessen (1-10 Tonnen pro Stunde) "Bio"brennstoffe Holzabfälle der Klassen A 1 bis A 3, Getreide, Gräser und Blumen, Ölsaaten, Wurzelkulturen und Hülsenfrüchte, Grünschnitt, Kompostüberlauf aus Kompostieranlagen, Rückstände aus der pflanzlichen Vergärung, Korkabfälle und Mischungen aus den o.g. Stoffen (1-20 Tonnen pro Stunde) Verbrauchte Aktivkohlen aus der Wasseraufbereitung (1-10 Tonnen pro Stunde)
Spülwässer aus Produktionsprozessen, enthalten Öle und Tenside (0,1-12 Tonnen pro Stunde)
Braunkohlenfaserholz aus der Aufbereitung der Rohbraunkohle (0-100 Tonnen pro Stunde)
Rückstandskalk aus einer Anlage zur Herstellung von Grundchemikalien, Näheres nicht bekannt (0-60 Tonnen pro Stunde)
Sekundärbrennstoffe Fraktionen von Siedlungsabfall und ähnlichen Gewerbeabfällen (1-12 Tonnen pro Stunde)
Altholz der Klassen A1 bis A4 mit einem PCB-Wert bis zur Genehmigungshöchstgrenze (1-12 Tonnen pro Stunde)
Gärschlamm aus Biogasanlagen, die Siedlungsabfälle einschließlich Biotonnen-Inhalte umsetzen (10-60 Tonnen pro Stunde)

Bei 24stündiger Betriebszeit pro Tag sind die Werte entsprechend zu multiplizieren,

 

man käme bei maximalem Einsatz von Sekundärbrennstoffen zum Beispiel auf 12x24=288 Tonnen pro Tag und 288x365=105120 Tonnen pro Jahr, von Klärschlamm auf 60x24x365=525600 Tonnen pro Jahr usw.

 

Die Ersatzbrennstoffe werden im Gegensatz zur Braunkohle auf der Straße angeliefert.

 

 

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